Auftaktveranstaltung für Digitale Berufsbildende Lernzentren - Bildungsministerin Dr. Hubig besucht die Julius-Wegeler-Schule

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Foto: David Peters

„Zwölf der 102 rheinland-pfälzischen Berufsbildenden Schulen haben sich auf den Weg gemacht, um als Digitale Berufsbildende Lernzentren Vorreiter aber auch Impulsgeber für andere Schulen zu werden. Damit entwickeln sie Schule weiter und sorgen dafür, dass ihre Schülerinnen und Schüler bestens auf die Arbeitswelt von Morgen vorbereitet sind“, sagte Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig am Montag im Rahmen ihrer Rede zum offiziellen Start der Digitalen Berufsbildenden Lernzentren in Koblenz.

Nach einer herzlichen Begrüßung in der Aula enthüllte die Ministerin feierlich – und selbstverständlich digital – das neue Logo der Digitalen Berufsbildenden Lernzentren zu denen auch die Julius-Wegeler-Schule (JWS) gehört. Die angehenden Mediengestalter_innen im dritten Lehrjahr hatten in einem schulinternen Wettbewerb der JWS verschiedene Logoentwürfe entwickelt, woraus am Ende das Logo von Dario Wolf überzeugte. Sichtlich stolz bekam er von der Ministerin einen iPad-Stift als Preis überreicht.

Nach der Präsentation des didaktischen Konzeptes für digital gestützte Bildung und einem Einblick in die zukünftige Ausstattung des „Virtual Communication Center“ an der JWS, wurde die Ministerin live in den Unterricht der Pilotklasse der Erzieher_innen in Teilzeitausbildung geschaltet. „Die Julius-Wegeler-Schule als Digitales Berufsbildendes Lernzentrum ist ein Ort der Kommunikation und Interaktion. Ziel ist es, Lernangebote zu entwickeln, die unsere Schülerinnen und Schüler auf zukünftige Herausforderungen der Lebens- und Arbeitswelt optimal vorbereiten“, betonte Schulleiter Carsten Müller in diesem Zusammenhang. Bei dem anschließenden Besuch der Pilotklasse machte sich Ministerin Dr. Hubig ein eigenes Bild und erlebte die Schüler_innen in ihrem digital gestützten Lernprozess: Mit Tablets und kollaborativen Tools wurden kreative Flyer und Broschüren erstellt, auf einer interaktiven digitalen Pinnwand Ideen festgehalten und die Ergebnisse im gemeinsamen Kurs der Lernplattform Moodle zusammengeführt. Die Ministerin zog begeistert den Vergleich zu Vorreiterländern wie Dänemark und stellte fest, dass sich Rheinland-Pfalz mit der JWS in der digitalen Lernwelt nicht verstecken muss.

Die Digitalen Berufsbildenden Lernzentren haben sich jeweils verschiedene Teilprojekte zur Weiterentwicklung ausgesucht. Bei der JWS bildet das didaktische Konzept für digital gestützte Bildung das Herzstück: „Die didaktische Verankerung ist die entscheidende Basis, damit digitales Lernen gezielt die Förderung der Fachkompetenz unterstützt“, erklärte Carsten Müller. Andere Berufsbildende Schulen sollen von den Erfahrungen der zwölf Lernzentren profitieren und können sich hier informieren und auch hospitieren. Das sei gelebte Vernetzung, die zu modernem agilen Arbeiten gehört, erläuterte die Mainzer Ministerin und verabschiedet sich mit den Worten: „Die Arbeit an der JWS und das, was das Kollegium und die Schülerinnen und Schüler heute hier gezeigt haben, begeistert mich. Gerne komme ich wieder, um das zukünftige Virtual Communication Center zu besichtigen.“

Alexandra Paus und Simon Fingerhut-Beisel

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