Generalistische Ausbildung in der Pflege - Innovationen im pflegepraktischen Unterricht

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Der demografische Wandel sowie gesellschaftliche Veränderungen führen in vielen Berufen zum Umdenken. Die Versorgung einer immer älter werdenden Bevölkerung, als auch der Mangel an Fachkräften, stellen für die Pflege eine besondere Situation dar. Das Pflegeberufereformgesetz hat dazu beigetragen, dass die Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann vereinheitlicht wurde. In den ersten zwei Jahren werden die Auszubildenden gemeinsam unterrichtet. Im dritten Ausbildungsjahr entscheiden sie sich entweder für die Generalistik, die Altenpflege oder die Gesundheits- und Kinderkrankenpflege.

Der bundeseinheitliche Lehrplan zur generalistischen Pflegeausbildung legt einen Schwerpunkt auf die Verbindung zwischen Theorie und Praxis. Die Digitalisierung in der Pflege wird unter anderem zu einem großen Teil auf die Verwendung der Technik im Schulunterricht ausgerichtet sein. Die praktischen Handlungskompetenzen der Lernenden werden in der Schule in Form von sogenannten SkillsLabs curricular erweitert. Die in der Praxis erworbenen Kompetenzen sollen insbesondere in der Schule weiterhin erprobt und weiterentwickelt werden.

Damit die bestehenden Ressourcen an der Julius-Wegeler-Schule sehr gut bis optimal genutzt werden, engagieren sich auch die Lehrkräfte der neuen Ausbildung an der Weiterentwicklung des Schulunterrichts bzw. der Pflegepraxis. So werden im Rahmen von Fortbildungsmaßnahmen die Kooperationen mit den in der Pflegeausbildung (hier hinsichtlich der SkillsLabs) weiterentwickelten Bundeländern, wie Baden-Württemberg und Bayern, verstärkt. Weitere Kooperationen mit den Bundesländern Nordrhein-Westfalen sowie Hessen stehen an.

Folgende Fotos zeigen die Weiterentwicklung des Pflegeberufes im praktischen Unterricht.

Ansprechpartnerin für SkillsLab an der Pflegeschule - Aida Drews.

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