Schulinterne Fortbildung „Homeschooling“ als Vorbereitung auf das Schuljahr 2020/2021

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Am 1. Juli traf sich das gesamte Kollegium der Julius-Wegeler-Schule (JWS) zu einer internen Fortbildung zum Thema „Homeschooling“. Maßgeblich war auch hier der Infektionsschutz: Mundschutz in den Fluren und bis zum Platz, Desinfektion der Hände und PCs, ein Mindestabstand von 1,50 Meter sowie die Begrenzung der Personenzahl pro Raum. So konnten wir alle selbst das Videokonferenz-Programm WEBEX erleben: die Begrüßung von Schulleiter Carsten Müller und die Vorträge des „Teams Homeschooling“, das den Tag geplant hatte, wurden als Live-Videos in alle 11 Räume übertragen. Im Mittelpunkt der Fortbildung standen außerdem die Programme MOODLE, eine Lernplattform zum Datenaustausch, und PADLET, eine digitale Pinnwand.

Schulleiter Carsten Müller betonte in seiner Begrüßung wie wichtig es ist auf drei mögliche Szenarien im neuen Schuljahr vorbereitet zu sein: „Das erste Szenario beinhaltet einen Regelbetrieb für alle Schüler_innen im Präsenzunterricht ohne Mindestabstand, das zweite Szenario einen eingeschränkten Regelbetrieb wie wir ihn in den vergangenen Wochen hatten. Das bedeutet, die Hälfte der Schüler_innen ist vor Ort, die andere Hälfte ist zu Hause. Und das dritte Szenario ist wie zu Beginn der Corona-Krise eine komplette Schulschließung.“

Um auf alle diese Möglichkeiten vorbereitet zu sein hat das „Team IT“ der JWS die technischen Voraussetzungen geschaffen. Das „Team Homeschooling“ hat erste konzeptionell-didaktische Überlegungen angestellt, die dem Kollegium in Form von zugeschalteten Live-Videos und übersichtlich gestalteten Anleitungen zur Verfügung gestellt wurden. Schulleiter Carsten Müller betonte auch den äußerst wichtigen rechtlichen Aspekt bei der Nutzung solcher digitaler Angebote. Um sowohl Kolleg_innen als auch Schüler_innen z. B. vor der Verbreitung verunglimpfender Fotos in Sozialen Medien zu schützen, wird der rechtliche Rahmen und mögliche Konsequenzen, die aus Verstößen resultieren, unmittelbar zu Schuljahresbeginn mit allen Beteiligten vereinbart.

Es ist den Kolleg_innen nun möglich, alle Vorbereitungen für die Kommunikation mit MOODLE für den Beginn des kommenden Schuljahres zu treffen sowie die Arbeitspläne für die möglichen Szenarien anzupassen. Zudem werden weitere Schulungen für das Kollegium sowie die Schüler_innen angeboten, damit erfolgreiche kompetenzorientierte Lehr-Lern-Prozesse nicht nur im Präsenzunterricht, sondern auch im Homeschooling möglich sind.

Christine Klaus

Fotos: Heinz Sticha

Neues Schuljahr, neue Fortbildung

Kurz nach den Sommerferien traf sich das Kollegium der JWS erneut zu einer internen Fortbildung zum Thema „Homeschooling“, eine Fortführung und Vertiefung der Veranstaltung im Juli. Nachdem bereits an mehreren Schulen im Land positive Covid-19-Fälle aufgetreten sind, möchten wir bestmöglich auf die alle drei Szenarien vorbereitet sein: das sind neben dem regulären Präsenzunterricht (Szenario 1) ein eingeschränkter Regelbetrieb mit halben Klassen (Szenario 2) sowie die Beschulung einzelner Schüler_innen bzw. Klassen zu Hause (Szenario 3).

Insgesamt gab es vier verschiedene Workshops zu unterschiedlichen Themen. Dazu gehörte erneut Kurse zu MOODLE, einem Programm zum einfachen Austausch von Daten, und PADLET, einer digitale Pinnwand. Zudem konnten sich die Lehrer_innen an Programmen zum simultanen Arbeiten (EDUPAD, FILR, FLINGA) ausprobieren. Bei diesen Programmen besteht die Möglichkeit, gleichzeitig mit mehreren Personen an einer online-Datei zu arbeiten. Ein weiteres Angebot bestand in der gemeinsamen Erstellung von geeigneten Arbeitsmaterialien zum Einstellen in diese Programme.

Ein großer Dank gilt erneut den Mitgliedern und Moderator_innen aus dem „Team IT“ und dem „Team Homeschooling“, die sich im Vorfeld intensiv mit den Programmen auseinandergesetzt und diese dem Kollegium auf anschauliche Weise näher gebracht haben.

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