Berufliches Gymnasium

Neu: Leistungskurs Sport

Ab dem Schuljahr 18/19 wird das Portfolio der Leistungskurse im Beruflichen Gymnasium der Julius-Wegeler-Schule um den Leistungskurs Sport erweitert.

Zur Vorbereitung auf diesen Leistungskurs, der ab der Jahrgangsstufe 12 erteilt wird, werden in der Stufe 11 zwei zusätzliche Stunden Sport verpflichtend angeboten, in denen die Schülerinnen und Schüler erste Inhalte der Sporttheorie kennenlernen.

Sie müssen kein Leistungssportler sein, um den Sport Leistungskurs erfolgreich zu absolvieren. Viel eher sollten Sie ein vielseitiges und breit gefächertes Interesse an Sport mitbringen.

So werden die Schülerinnen und Schüler innerhalb der Sportpraxis in den Individualsportarten Schwimmen, Leichtathletik und Turnen sowie in zwei Mannschafts- und/oder Rückschlagspielen unterrichtet. Ergänzt wird das Angebot durch eine Ausbildung im alpinen Skilauf während eines einwöchigen Skikurses. In enger Verzahnung zum praktischen Unterricht steht die Sporttheorie. Sportliches Training wird hier unter der Beachtung von Trainingsprinzipien geplant, die Auswirkung auf den Organismus betrachtet und Bewegungsausführungen werden im Rahmen der Bewegungslehre ausgewertet. Spielanalysen und die Beurteilung der Rolle des Sports in der Gesellschaft runden die sporttheoretische Ausbildung ab.

Für dieses breit gefächerte Angebot in Praxis und Theorie stehen wöchentlich 7 Stunden zur Verfügung.

Allgemeines

Das Berufliche Gymnasium (BGY) ergänzt das vielfältige Angebot der Julius-Wegeler-Schule. 

Das Bildungsangebot umfasst zusätzlich zu den bekannten allgemein bildenden Fächern auch jeweils bildungsgangspezifische, berufsorientierte Lerninhalte. Der erfolgreiche Besuch der gymnasialen Oberstufe führt zur Allgemeinen Hochschulreife.

Die Berechtigung zum Studium an einer Fachhochschule kann erwerben, wer mindestens die Jahrgangsstufe 12 erfolgreich durchlaufen hat und eine abgeschlossene Berufsausbildung bzw. ein einjähriges, angeleitetes Praktikum nachweisen kann.

Pädagogische Konzeption

Arbeitsgrundlage im BG bilden fachübergreifendes und fächerverbindendes Lernen in Anlehnung an die Epochalen Schlüsselprobleme von Wolfgang Klafki. Dementsprechend bietet der Unterricht dem Lernenden eine fundierte, den Anforderungen des Gymnasiums entsprechende Bildung mit dem Ziel, die allgemeine Hochschulreife zu erwerben.

Mehr erfahren

BG Umwelttechnik
BG Gesundheit und Soziales
BG Gestaltungs- und Medientechnik

Aufnahmevoraussetzungen

In das berufliche Gymnasium kann aufgenommen werden, wer den qualifizierten Sekundarabschluss I erreicht hat. Dieser kann nachgewiesen werden durch das ...

  • Abschlusszeugnis der Realschule
  • Abschlusszeugnis der 10. Klasse der Hauptschule
  • Besondere Abgangszeugnis der Klasse 10 des Gymnasiums
  • Abschlusszeugnis der zweijährigen Berufsfachschule
  • Abschlusszeugnis der Berufsschule auf Grund des § 10 der Berufsschulverordnung
  • Zeugnis über die Berechtigung nach § 15 der LV über die Integrierten Gesamtschulen
  • Versetzungszeugnis nach Klasse 11 des Gymnasiums

Darüber hinaus muss das Bewerbungszeugnis (Ausnahme: Versetzungszeugnis nach Klasse 11 des Gymnasiums) mindestens die Durchschnittsnote 3,0 aufweisen und in den Fächern Englisch, Deutsch sowie Mathematik darf keine Note unter ausreichend liegen.

Ist die Anzahl der Bewerber höher als die Zahl der zu vergebenden Schulplätze, entscheidet die Durchschnittsnote des Bewerbungszeugnisses über die Vergabe der Plätze. Wartezeiten und besondere soziale Härten können die Durchschnittsnote verbessern.

Organisation der gymnasialen Oberstufe

Die gymnasiale Oberstufe des beruflichen Gymnasiums umfasst drei volle Schuljahre. In einer einjährigen Einführungsphase (Jahrgangsstufe 11) findet der Unterricht im Klassenverband statt. Heterogene Voraussetzungen der SchülerInnen sollen in dieser Phase ausgeglichen und eine fundierte Basis für die erfolgreiche Arbeit in den Folgejahren angelegt werden (s. Stundentafel Gesundheit und Soziales oder Umwelttechnik/Gestaltungs- und Medientechnik).

Die zweijährige Qualifikationsphase (Jahrgangsstufe 12 und 13) ist im Kurssystem organisiert. Hierbei wird nach Grund- und Leistungsfächern differenziert. Als erster Leistungskurs muss ein bildungsgangspezifisches, berufsorientiertes Fach gewählt werden.

Verbindliche Klassen- und Studienfahrten

Zu Beginn der Jahrgangsstufe 11 findet im Klassenverband eine maximal dreitägige Veranstaltung zum Kennenlernen außer Haus statt.

In der Qualifikationsphase (im Halbjahr 12/2 innerhalb der letzten vier Schulwochen) werden in den jeweiligen Stammkursen einwöchige Studienfahrten durchgeführt, die das Verständnis für fest umrissene Themen durch unmittelbare Studien an Ort und Stelle vertiefen und durch konkrete Anschauung bereichern sollen.

Unterschiede zum allgemein bildenden Gymnasium

  • drei volle Schuljahre führen zum Abitur
  • der Unterricht im Kurssystem beginnt erst in der Jahrgangsstufe 12
  • erstes Leistungsfach muss immer ein bildungsgangspezifisches, berufsorientiertes Fach sein
  • Informationsverarbeitung ist während der gesamten Qualifikationsphase verpflichtend zu belegen
  • falls eine 2. Fremdsprache in Klasse 7 - 10 nicht durchgehend nachgewiesen wird, ist diese obligatorisch bis einschließlich Klasse 13.
  • das obligatorische künstlerische Fach (Darstellendes Spiel, Kunst oder Musik) wird grundsätzlich als Jahreskurs in der Jahrgangstufe 12 erteilt
  • Sport kann als Leistungskurs belegt werden.

Anmeldung

Anmeldungen sind jeweils bis zum 1. März eines jeden Jahres im Schulbüro einzureichen. Weitere Einzelheiten zum Anmeldeverfahren erfahren Sie telefonisch über das Schulbüro Außenstelle Finkenherd (Tel.-Nr. 0261-200 251 20).

Formulare für das Praktikum in Jahrgangsstufe 11

application/pdf Praktikantenbeurteilung.2019.pdf (253,9 kB)

application/pdf Praktikumsbericht - Deckblatt- 2019.pdf (182,6 kB)

application/pdf Praktikumsbericht 2019.pdf (378,6 kB)

application/pdf Unfallversicherung.pdf (64,0 kB)