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Bildungsangebot > Berufliches Gymnasium

Berufliches Gymnasium

Hier hast du die Möglichkeit, die Allgemeine Hochschulreife (Abitur) zu erwerben, die dir den Zugang zu vielen Studiengängen an Universitäten und Fachhochschulen eröffnet.

Alternativ kannst du den schulischen Teil der Fachhochschulreife erlangen, um dich auf deine berufliche Zukunft vorzubereiten.

 

Bereichsleitung: Michael Wagner

Standort Finkenherd 4

Koblenz Karthause

Ausbildungsdauer

3 Jahre

BGY Jubiläum 02

Werde Teil der vielseitigsten gymnasialen Oberstufe in Rheinland-Pfalz!

Erlebe individuelle Bildung, die deine Talente fördert.

Berufsorientierte Lerninhalte

Das Bildungsangebot umfasst zusätzlich zu den bekannten allgemeinbildenden Fächern auch jeweils bildungsgangspezifische, berufsorientierte Lerninhalte.

Allgemeine Hochschulreife

Der erfolgreiche Besuch der gymnasialen Oberstufe führt zur Allgemeinen Hochschulreife (Abitur).

Fachhochschulreife (schulischer Teil)

Die Berechtigung zum Studium an einer Fachhochschule kann erwerben, wer mindestens die Jahrgangsstufe 12 erfolgreich durchlaufen hat und eine abgeschlossene Berufsausbildung bzw. ein einjähriges, angeleitetes Praktikum, ein FSJ, ein FÖJ oder einen Bundesfreiwilligendienst nachweisen kann.

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Schulische und berufliche Perspektiven

Studium an einer Universität/Hochschule

Mit der Allgemeinen Hochschulreife: Berechtigung zum Studium an einer Universität/Hochschule

Vollwertige Fachhochschulreife, Hochschulstudium

Mit der vollwertigen Fachhochschulreife (schulischer und praktischer Teil): Berechtigung zum Studium an einer Hochschule

Fachrichtungen

Der Bildungsgang ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, sich für eine der Fachrichtungen Gesundheit und Soziales, Biologietechnik, Gestaltungs- und Medientechnik oder Umwelttechnik zu entscheiden, wobei jede Fachrichtung spezifische Kompetenzen fördert und so auf unterschiedliche berufliche und akademische Wege vorbereitet.

Fachrichtung: Gesundheit und Soziales

Im Fach Gesundheit stehen alle Praxis- und Wissenschaftsbereiche im Vordergrund, die im alltäglichen Leben Bezüge zur individuellen und kollektiven Gesundheit haben. Im Unterricht und dem gemeinsamen Schulleben finden sich Impulse und Möglichkeiten für die Entwicklung eines persönlichen Gesundheitsempfindens mit individuellen und sozialen Bezügen.

Das Fach Pädagogik regt auf der Grundlage fachlicher Themen zu einem bewussteren Umgang mit sich selbst und anderen an und steigert die Bereitschaft, sich mit den unterschiedlichsten Erscheinungsformen menschlichen Verhaltens auseinanderzusetzen. Es leistet damit einen wichtigen Beitrag für die Entwicklung zu dialogfähigen und wertebewussten Menschen, die bereit sind ihre Einstellung und ihr Handeln kritisch zu reflektieren und Verantwortung für sich und ihre Umwelt zu übernehmen. Die Inhalte orientieren sich an einer ganzheitlichen Kompetenzentwicklung, um menschliches Verhalten im sozialen, kulturellen, historischen und politischen Kontext erkennen und Veränderungsmöglichkeiten entwickeln zu können.

Dem Fach Psychologie liegen, ausgehend vom Verständnis der Psychologie als Wissenschaft vom Verhalten und Erleben des Menschen, zwei Überlegungen zu Grunde. Zum einen setzen sich die Schülerinnen und Schüler wissenschaftspropädeutisch mit grundlegenden Themen, Forschungsmethoden und Theorien der Psychologie auseinander. Zum anderen werden sie auf dieser Grundlage zu wissenschaftlichem Denken und Arbeiten befähigt.

Weitere Infos gibt es auf der Seite des Bildungsministeriums.

Fachrichtung: Biologietechnik

Der Schwerpunkt im Fach Biologietechnik stellt komplexe biologisch-technische Zusammenhänge dar und problematisiert diese. Hierbei werden theoretische Fachinhalte mit Laborpraxis verbunden. Der Fokus der Laborpraxis liegt in der eigenständigen Planung und Umsetzung von exemplarischen Versuchen. Grundprinzipien der Laborpraxis werden abgeleitet und auf neue Problemstellungen angewendet. Die Bandbreite der Fachinhalte erstreckt sich über biologische und chemische Grundlagen, Aufbau und Kultivierung von Zellen, Immunbiologie, Genetik, Mikrobiologie, moderne technische Verfahren wie die PCR-Methode und die Gelelektrophorese sowie das Mikroskopieren, um nur einige Schwerpunkte zu nennen. Damit bietet der Bildungsgang eine Vorbereitung auf technische Ausbildungsberufe (Biologisch-Technische/r Assistent/-in, Medizinisch-Technische/r Assistent/-in, Pharmazeutisch-Technische/r Assistent/-in) und auf Studiengänge der Naturwissenschaften (Biologie, Chemie, Pharmazie, BioGeowissenschaften, Medizin).

Weitere Infos gibt es auf der Seite des Bildungsministeriums.

Fachrichtung: Gestaltungs- und Medientechnik

Der Schwerpunkt Gestaltungs- und Medientechnik bietet die Basis für ein technisches Grundverständnis im Bereich Print- und Digitalmedien.
Im Vordergrund steht das exemplarische Erarbeiten grundsätzlicher Fragestellungen und Problemlösungsstrukturen der Gestaltungs- und Medientechnik.
Der Bildungsgang bietet eine gezielte Vorbereitung auf neue sowie bekannte Studiengänge (Medieninformatik, Kommunikationsdesign, Druck- und Medientechnologie) und Ausbildungsberufe (Mediengestalterin/Mediengestalter Druck und Print, Berufe im Druckgewerbe und in der Druckweiterverarbeitung, Medientechnologin/Medientechnologe, Fotografin/Fotograf)

Weitere Infos gibt es auf der Seite des Bildungsministeriums.

Fachrichtung: Umwelttechnik

Im Schwerpunkt Umwelttechnik wird sich mit vielfältigen Fragestellungen in den Bereichen unserer Umwelt mit dem Fokus auf technische und ökologische Herausforderungen auseinandergesetzt. Mithilfe exemplarischer Problemstellungen werden Problemlösekompetenzen entwickelt, welche ein Bewusstsein für unterschiedliche Herausforderungen unserer Lebenswelt schafft. Der Bildungsgang bereitet auf unterschiedliche Studiengänge (u. a. Umwelttechnik, Energietechnik, Regenerative Energien, Ingenieurwissenschaften, Agrar- und Forstwissenschaften) sowie zahlreiche Ausbildungsberufe (u. a. Umwelttechnik, Energie- und Gebäudetechnik, Klimatechnik, Forstwirtschaft, Abwasser- und Versorgungstechnik, Abfallwirtschaft) vor.

Weitere Infos gibt es auf der Seite des Bildungsministeriums.

Organisation

Drei volle Schuljahre und zwei Phasen

Die gymnasiale Oberstufe des beruflichen Gymnasiums umfasst drei volle Schuljahre. In einer einjährigen Einführungsphase (Jahrgangsstufe 11) findet der Unterricht im Klassenverband statt. Heterogene Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler sollen in dieser Phase ausgeglichen und eine fundierte Basis für die erfolgreiche Arbeit in den Folgejahren angelegt werden.

Die zweijährige Qualifikationsphase (Jahrgangsstufe 12 und 13) ist im Kurssystem organisiert. Hierbei wird nach Grund- und Leistungsfächern differenziert. Mindestens als erster Leistungskurs muss ein bildungsgangspezifisches, berufsorientiertes Fach gewählt werden.

Verbindliche Klassen- und Kursfahrten

Zu Beginn der Jahrgangsstufe 11 findet im Klassenverband eine Kennenlern-Fahrt in Form eines Segeltörns auf dem niederländischen Ijsselmeer statt.

In der Qualifikationsphase (Halbjahr 12/2) werden in den jeweiligen Stammkursen einwöchige
Studienfahrten durchgeführt, die das Verständnis für fest umrissene Themen durch unmittelbare
Studien an Ort und Stelle vertiefen und durch konkrete Anschauung bereichern sollen.

Die JWS steht für Vielfalt, engagierte Lehrkräfte und abwechslungsreichen Unterricht.

Luna Hintermaier

Der Unterricht in Biologie-Technik prägt mein Leben auch außerhalb der Schule.

Jeremias Haderlein

Mir gefällt an der JWS das gute Verhältnis zu den Lehrern, und ich freue mich auf mein zukünftiges Studium im Bereich Sportmanagement.

Jonas Dupont

Die Lehrkräfte sind alle lieb und offen für Gespräche, ich gehe gerne zur JWS.

Shanti Klementschitz

Zulassungsvoraussetzungen

Sekundarabschluss I

In das berufliche Gymnasium kann aufgenommen werden, wer den qualifizierten Sekundarabschluss I erreicht hat. Dieser kann nachgewiesen werden durch das:

  • Abschlusszeugnis der Realschule plus
  • besondere Abgangszeugnis der Klasse 10 des Gymnasiums
  • Abschlusszeugnis der zweijährigen Berufsfachschule
  • Abschlusszeugnis der Berufsschule auf Grund des § 10 der Berufsschulverordnung
  • Zeugnis über die Berechtigung nach § 15 der LV über die Integrierten Gesamtschulen
  • Versetzungszeugnis nach Klasse 11 des Gymnasiums

Notendurchschnitt

Darüber hinaus muss das Bewerbungszeugnis (Ausnahme: Versetzungszeugnis nach Klasse 11 des Gymnasiums) mindestens die Durchschnittsnote 3,0 aufweisen und in den Fächern Englisch, Deutsch sowie Mathematik darf keine Note unter ausreichend liegen.

Achtung!

Ist die Anzahl der Bewerber höher als die Zahl der zu vergebenden Schulplätze, entscheidet die Durchschnittsnote des Bewerbungszeugnisses über die Vergabe der Plätze. Wartezeiten und besondere soziale Härten können die Durchschnittsnote verbessern.

Anmeldeformulare

Anmeldeformular Berufliches Gymnasium

Fächerkombinationstafeln

Fächerkombinationstafel: Technik

Fächerkombinationstafel: Gesundheit und Soziales

Downloads - Praktikum

Ablaufplan Prozessbeschreibung

#1 Anschreiben Eltern und Schüler

#2 Anschreiben Betriebe

#3 Rücklaufzettel Betriebe für Klassenleitungen

#4 Bewertungsbogen und Aufgaben zur Praktikumsmappe

#5 Informationen zum Versicherungsschutz im Praktikum